Archiv der Kategorie:Einblick & Ausblick

Einblick & Ausblick: Stille

„Stille vor dir,
mein Vater.

Neue Stille vor dir
suche ich, Herr.
Stille vor dir, ich höre.
Rühre mich an durch dein Wort.

Rede du, mein Vater, heute zu mir.
Worte der Wahrheit
kommen von dir.
Rede du, mein Vater, heute zu mir.
Du willst mich beschenken,
Herr, hab Dank dafür.

Stille vor dir
ist Gnade.
Aus der Stille vor dir
schöpfe ich Kraft.
Stille vor dir, ich höre.
Rühre mich an durch dein Wort.

 

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Einblick & Ausblick: Mitten im Sturm

Wenn die, die du liebst und denen du vertraust,
dich verletzen und zerstören,
kannst du mutlos werden.
Denk bestimmt nicht daran aufzugeben
Wenn du zerrissen bist
Wenn du verletzt bist
Vergib denen, die dich verfolgen
Denn es ist in Ordnung, verletzt zu sein
und es ist keine Schande zu weinen.

Aber ich möchte nicht, dass du an diesem Platz der Zerbrochenheit bleibst.
Selbst wenn ich dort mit dir bin, möchte ich nicht, dass du dort verweilst.

Wo du Knochen siehst, sehe ich die Armee
Wo du Fluten siehst, sehe ich das Ufer
Wo du trockene Winde blasen siehst, sehe ich neues Leben wachsen
Wo du Wolken auf dem Weg siehst, ist es Gott

Wie ich Mose aus der Wüste geführt habe, so will ich dich hindurch leiten
Du wirst ein Feuer in der Nacht sehen und eine Wolke am Tag
Ich werde vor dir gehen
Und du wirst vergeben können, wenn deine Seele geflickt ist
Du wirst sehen, da ist Gold, pures Gold von unschätzbarem Wert in deinem Leben.

 

Einblick & Ausblick: So, wie du bist

„Satan sagt, lass die Maske nicht fallen, du verlierst dein Gesicht.
Gott sagt, lass die Maske fallen, du hast mein Gesicht.“

Arno Backhaus

Quelle: “Woran starb das Tote Meer” von Arno Backhaus

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„Jesus, zu dir kann ich so kommen, wie ich bin.
Du hast gesagt, dass jedeR kommen darf.
Ich muss dir nicht erst beweisen,
dass ich besser werden kann.
Was mich besser macht vor dir,
das hast du längst am Kreuz getan.
Und weil du mein Zögern siehst,
streckst du mir deine Hände hin,
und ich darf so zu dir kommen, wie ich bin.“

Manfred Siebald

Einblick & Ausblick: Die Sache mit dem Verzeihen

Die über achtzigjährige Lillie, eine ehemalige Sklavin der amerikanischen Südstaaten, äußert sich in einem Roman einer jungen Frau namens Alice gegenüber so:

“Jesus sagt, dass wir beten sollen: ,Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.` Er weiß nämlich: Wenn wir nicht jeden Tag darum bitten und uns daran erinnern, dass wir vergeben sollen, dann tun wir es nicht. Und ich brauche seine Hilfe, Schätzchen. Ohne sie könnte ich nicht all den Leuten vergeben, die mir unrecht getan haben. Und wenn Jesus mir nicht geholfen hätte, hätte ich ganz bestimmt nicht dem Mann vergeben können, der meinen Mann und meinen Sohn verkauft hat und mir nicht sagen wollte, wo sie sind. Oh nein.”
(…)
“Halt nicht an deinem Groll fest, Schätzchen,” sagte sie stattdessen.
“Achte darauf, dass du diesen Sack jeden Abend ausleerst, bevor du schlafen gehst. Das steht auch in der Bibel, weißt du. Du sollst die Sonne nicht untergehen lassen, während du noch zornig bist.”

aus: „Bibliothek der Träume“, Lynn Austin

Einblick & Ausblick: Jenseits des Versagens

„Gottes Liebe bekommen wir nicht dadurch, dass wir nach seinen Maßstäben leben, sondern wir finden sie am tiefsten Punkt der Zerbrochenheit unseres Lebens. Wenn wir zulassen, dass er uns gerade dann liebt, und auch entdecken, wie wir ihm Liebe zurückgeben können, werden wir merken, wie sich unser Leben in dieser Beziehung verändert.“ „- Wie kann das sein? Müssen wir uns …mehr

Einblick & Ausblick: Vertrauen – Gott in uns, wir in Gott

„Jedes neugeborene Kind
bringt die Botschaft,
dass Gott sein Vertrauen in den Menschen
noch nicht verloren hat.“

R. Tagore

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„Vertrauen in einen Menschen
bringt das Beste in ihm ans Licht.“

Frederick W. Lewis

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„Wenn ich erwache bist du da, mein Gott.
Du öffnest mir den neuen Tag.
Du weißt, woher ich komme,
kennst den Sinn, weshalb ich leb und bin.
Du bist da,
jeden Tag, jede Nacht bist du da,
wenn ich rufe, bist du mir nah.
Gehst mit mir steile Wege, führst jeden Schritt,
und du trägst meine Lasten mit.“

Gerhard Schnitter

Einblick & Ausblick: Zum neuen Jahr

Das neue Jahr wird kein Jahr ohne Angst, Schuld und Not sein.
Aber dass es in aller Angst, Not und Schuld
ein Jahr mit Gott sei,
dass unserem Anfang mit Christus
eine Geschichte mit Christus folge,
die ja nichts ist als ein tägliches Anfangen mit ihm,
darauf kommt es an.

Dietrich Bonhoeffer

 

Wir sind in Gottes Händen,
sind geborgen in ihm,
so lasst uns das Jahr beginnen,
lasst uns gehn.
Vieles ändert das Gesicht,
aber Gottes Liebe nicht.
Seine wunderbare Gnade bleibt bestehn.

Bleibt uns auch verhüllt,
wie das Jahr sich füllt,
werden wir doch nicht verlassen sein.
Der das Leben lenkt, unsre Namen kennt,
er lässt uns an keinem Tag allein.

Peter Strauch

Einblick & Ausblick: In diesem Moment

Die wichtigste Stunde unseres Lebens ist immer
der gegenwärtige Augenblick.
Der bedeutsamste Mensch ist immer der, der uns gerade gegenüber steht.
Das notwendigste Werk in unserem Leben ist stets die Liebe.

Leo Tolstoi

 

 

Für die Weihnachtstage wünschen wir einander den Blick für das Gemeinsame, für das Verbindende.
Auch wenn bei vielen Familienfeiern alte Spannungen mit im Gepäck reisen – wenn wir aufeinander treffen, wünschen wir uns liebende Augen füreinander: Damit wir uns gegenseitig so ansehen und erkennen können, wie Gott uns betrachtet. Für die Menschen, die sich während der Festtage besonders allein fühlen, wünschen wir uns Offenheit: Dass uns ein freundliches Wort einfällt. Dass wir spontan genug sind, sie kurzfristig einzuladen. Dass jenseits der eigenen Pläne überraschende Begegnungen passieren.
Gottes Segen wünschen wir allen, die mit uns und der Christuskirche Altona verbunden sind.