Archiv der Kategorie:nachdenkenswert

Wahlempfehlung

Bald ist Bürgerschaftswahl in Hamburg. Überall hängen und liegen Wahlplakate – vorwiegend mit Gesichtern drauf, garniert mit irgendwelchen flachen Parolen. Seltsam. Dabei geht es doch um nicht weniger als unser Gemeinwohl.

Im Neuen Testament schreibt Paulus:
„Tue das Gute, und du wirst Lob von ihr (der Regierung u.ä.) haben“. Das Gute ist das, was das Zusammenleben in einer Gemeinschaft fördert und sogar zu steigern vermag. Ich stelle mir vor, Parteien würden Vorschläge machen, wie das Gute realisiert werden könnte. Von jedem ! Und wenn sie eine Regierung gebildet haben, loben sie tatsächlich Bürger öffentlich. Nicht nur Sportler usw. auf öffentlichen Events im Rampenlicht, sondern AltenpflegerInnen, SozialarbeiterInnen, alle Bürger, die täglich ohne viel Tamtam, aber mit großer Mühe und wenig Einkommen Menschen zur Seite stehen.

Die Regierung als Gottes beste Sozialarbeiterin, davon kann man am Anfang der Königsgeschichten im Alten Testament lesen.

Eine Wahlempfehlung aus der Bibel – an die, die gewählt werden.

Pastor Manfred Kasemann

Angenommen!

Angenommen einer sagt ja. Angenommen einer wartet auf dich frohen Herzens. Angenommen. Diese Gedanken standen auf einer Weihnachtskarte, die ich bekam. Weiter ausgeführt wurden diese Gedanken. Und plötzlich machte mich dieses Wort nachdenklich und hat meinen Blick geweitet. Auch mit dem Blick auf die Jahreslosung für 2015 aus Römer 15,7: Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes …mehr

Kommst grad zur rechten Zeit !

Wer zu spät kommt, den….  Sie kennen diesen Spruch. Am Einheitstag der Deutschen oft genug gehört. Aber es gibt auch ein zu früh, viel zu früh, wenn schon Ende Oktober Weihnachtsartikel die Supermärkte überschwemmen. Der Wettlauf um das erste große Geschäft mit Weihnachtsartikel beginnt – ein Wettlauf, der den Beteiligten scheinbar keine Zeit mehr lässt. Man rennt los ohne zu bemerken, wie man mit Weihnachtsgedöns auch belästigen und erschöpfen kann.
Von dem, der zu Weihnachten gefeiert wird, Jesus, wird gesagt: Gott sandte seinen Sohn „als die Zeit erfüllt war“, also zur rechten Zeit. Darauf vertraue  ich. Auch wenn ich die Frage höre: Wo bleibt Gott ?  Wann greift er ein ?
Ich setze auf die Weihnachtsbotschaft, dass Gott zur rechten Zeit gehandelt hat und auch wieder eingreifen wird.
Pastor Manfred Kasemann

70. Jahrestag des Attentat-Versuchs auf Hitler

„Die Abscheu vor dem menschenverachtenden  Charakter  des Regimes  ging bei vielen Verschwörern mit einer Neubewertung des christlichen Glaubens einher. Die starke Betonung christlicher Werte  als sittlichem Gegenpol zum verbrecherischen NS-Regime ist deshalb für den Widerstand des 20. Juli charakteristisch.   Aus den Verhörprotokollen der Gestapo geht hervor, dass ungefähr 20 der aktivsten Verschwörer eine christliche Motivation als Grund für ihr Denken …mehr

Das Kreuz

In den Passionszeiten steht in unserem Gottesdienstraum ein besonderes Kreuz. Geschweißt aus rostigen Trägern, die aus Renovierungsarbeiten an Fenstern unseres Kirchengebäudes stammen. Das Kreuz steht bewußt schräg in seinem Fuß aus Stahl. Es erinnert darin an die schräg und bizarr aufragenden Trümmer von World Trade Center 9 /11 - ein modernes Golgata !

In den Passionszeiten steht in unserem Gottesdienstraum ein
besonderes Kreuz. Geschweißt aus rostigen Trägern, die aus
Renovierungsarbeiten an Fenstern unseres Kirchengebäudes
stammen. … mehr

Umkehren auf…

Im März startete ein Autokonzern eine zweiteilige Werbung.
Zunächst wurden Kurioses auf den Werbeplakaten mitgeteilt,
das Vorurteile aufnahm und überwinden sollte mit dem Hinweis
„Umparken auf…“

Wir haben es so aufgenommen: …mehr

Jesu Passionsgeschichte: Hingabe aus tiefstem Vertrauen

30.03.2014 Predigtnotizen: Hingabe aus tiefstem Vertrauen auf seinen Vater
an das Chaos seines Foltertodes

1.Die Auseinandersetzung mit den theologischen Strömungen seiner Zeit um die Bedeutung des „Gesetzes“ und seine Freiheit der Sündenvergebung führten zu dem Vorwurf, er sei ein Gotteslästerer. Die Auseinandersetzung mit der religiösen Befreiungsbewegung und den Römern und seine Einladung, auf das Anbrechen des Reiches Gottes zu setzen, führten zu dem Verdacht, er sei ein Aufrührer. Die eigentliche „Auseinandersetzung“ und Qual seiner Leidensgeschichte ist seine Hingabe an seinen himmlischen Vater und darin zu bleiben trotz heftigster Fragen und Ohnmacht. …mehr

Jesu Passionsgeschichte: Sündenvergebung

23.03.2014 Predigtnotizen: Jesu Freiheit der Sündenvergebung oder „Gotteslästerer“ ?

1.Ein Vorwurf an Jesus war, er sei ein Gotteslästerer. Dabei nahm man Anstoß an seiner Freiheit, Sünden zu vergeben. Einmal, dass er sie voraussetzungslos und ohne zu verurteilen zusprach, zum anderen maßte er sich in den Augen seiner Kritiker an, was alleine Gott zustehen würde.
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