20. Juni 2022 | erlebt, Start-News

Gemeinde/Gemeinschaft im 22., 4. und 1.Jahrhundert

In den Gottesdiensten rund um Pfingsten 2022 haben die GottesdienstbesucherInnen der Christuskirche sich mit Texten zum Thema Gemeinde/Gemeinschaft beschäftigt und auch ihren eigenen Text zusammengestellt.
Hier die Texte:

22.Jahrhundert – VerfasserInnen ca. 50 Gottesdienstteilnehmende vor Ort und 6 im Livestream, nachzulesen auf www.christuskirche.de

Sich über das gemeinsame Fundament freuen, am Glauben dranbleiben, miteinander lachen, die Gemeinschaft genießen, sich treffen und das teilen, was einem wichtig ist:
Die Liebe Gottes.
Das Miteinander wie einen Hafen erleben – sicher, ruhig, lebendig, manchmal laut -, miteinander sprechen, andere ertragen und Unterschiede aushalten.
Sich freundlich begrüßen, sich füreinander interessieren und Persönliches preisgeben, sich gegenseitig zeigen, dass man wichtig ist und miteinander ins Gespräch kommen.

Torte backen und essen, eine „Wie geht’s? Ich denk‘ an dich‘-WhatsApp schreiben und miteinander telefonieren, mit Leuten, die nichts mit dem Glauben zu tun haben, in Kontakt kommen, gemeinsam diakonisch und evangelistisch unterwegs sein, einfach das Leben teilen und offen sein für Menschen, um dadurch die Liebe Jesu erfahrbar und sichtbar machen.

Miteinander Fragen und Zweifel aushalten, vor Gott bringen und um Neues ringen. Heimat, ein zweites Zuhause, eine Familie erleben und das Zusammensein als polychromes Gebilde erleben.

Kontemplation und Besinnung auf Gott suchen und seine Gegenwart erleben, miteinander singen, beten und Gott loben. Füreinander beten und Gemeinschaft feiern, sich laut und leise mit Gott unterhalten, ihm danken für alles, was er tut und die Predigt als Hilfe zum Erkennen des Willens Gottes erleben.

Auftanken und zusammen unterwegs sein, lachen und weinen, sich mit den Kindern über die wertvollen Beiträge im Gottesdienst freuen, einander zu Lebenshelfern werden, Schwachen helfen, immer willkommen sein und ermutigt werden für den Alltag.

Gemeinsam Kaffee trinken, quatschen, im neu gestalteten Rondell Anteil nehmen und geben, Kinderlachen hören und viele Kreise erleben, die ein ganzes Bild ergeben,
Kreise, in denen Menschen sich einander zuwenden und sich umeinander bemühen.

Natur und Stadtleben miteinander erkunden und auch trotz Coronaerkrankung am Bildschirm am Gottesdienst teilnehmen können, die Liebe Gottes teilen,
viel schöne Arbeit gemeinsam tun, einfach gemeinsam machen
und lieben und hoffen!

 

4.Jahrhundert – Verfasser Augustinus, nachzulesen in Bekenntnisse 4.8.13

Miteinander reden und lachen, sich gegenseitig Gefälligkeiten erweisen, zusammen schöne Bücher lesen, sich necken, dabei einander Achtung erweisen,
mitunter sich auch streiten – ohne Hass, wie man es auch mit sich tut, manchmal auch in den Meinungen aus einander gehen und damit die Eintracht würzen,
einander belehren und voneinander lernen, die Abwesenden schmerzlich vermissen und die Ankommenden freudig begrüßen – lauter Zeichen der Liebe und Gegenliebe,
die aus dem Herzen kommen, sich äußern in Miene, Wort, und tausend freundlichen Gesten  und wie Zündstoff den Geist in Gemeinsamkeit entflammen, so dass aus Vielheit Einheit wird.

 

 

 

1.Jahrhundert – Verfasser Lukas, nachzulesen in Die Bibel, Apostelgeschichte 2, 42-47

Die Menschen, die zum Glauben gekommen waren, trafen sich regelmäßig und ließen sich von den Aposteln unterweisen. Sie lebten in enger Gemeinschaft, brachen das Brot miteinander und beteten.
Die Leute in Jerusalem wurden von Ehrfurcht ergriffen. Denn durch die Apostel geschahen viele Wunder und Zeichen. Alle Glaubenden hielten zusammen und verfügten gemeinsam über ihren Besitz.
Immer wieder verkauften sie Grundstücke oder sonstiges Eigentum. Den Erlös verteilten sie an die Bedürftigen –je nachdem, wie viel jemand brauchte.
Tag für Tag versammelten sie sich als Gemeinschaft im Tempel. In den Häusern hielten sie die Feier des Brotbrechens.
Voller Freude und in aufrichtiger Herzlichkeit aßen sie miteinander das Mahl. Sie lobten Gott und waren beim ganzen Volk hoch angesehen.
Der Herr aber führte täglich weitere Menschen zur Gemeinde, die gerettet wurden.