Zwischen zwei Wellen Sinfoniekonzert der Kammersinfonie Hamburg

am Sonntag, 24. Februar 2019, um 18 Uhr

Es müssen magische Momente für den Reisenden aus Deutschland gewesen sein: Der Anblick der schroffen Landschaft, der sich auftürmenden Wellen und des Farbenspiels auf der abgelegenen Inselgruppe der Hebriden vor Schottland war für Felix Mendelssohn Bartholdy ein bleibendes Erlebnis. Am gleichen Tag skizziert er den spannungsvollen Beginn der Konzertouvertüre auf eine Postkarte und schickt sie an seine Familie nach Berlin. Wie eine Sinfonische Dichtung zieht die Ouvertüre „Die Hebriden“ Hörer und Spieler in ihren Bann und schildert unverkennbar die raue Atmosphäre der Natur.

Kein Orchestervorspiel, keine feierliche Eröffnung: Das Cello beherrscht vollumfassend die musikalische Szene in Camille Saint-Saëns‘ a-Moll Cellokonzert. Dabei ist verblüffend zu hören, wie ein Cello auch ein Orchester begleiten kann. Da das Konzert nicht in einzelne Sätze aufgeteilt ist, fließen alle Teile mit weichen Übergängen ineinander und geben so den musikalischen Wellen Raum.

Ein Werk des Übergangs ist die 2. Sinfonie D-Dur von Ludwig van Beethoven, und zwar in vielerlei Hinsicht. Während Beethoven in den ersten beiden Sätzen Mozart und Haydn die Ehre erweist, etabliert er als dritten Satz endgültig die Scherzo-Form. Der Schlusssatz weist auf die spätere, radikale Musiksprache voraus.

Nummerierte Tickets zu 20/15/10 EUR im VVK
bei der Evangelischen Buchhandlung, Holstenstr. 115-117 in Hamburg Altona (040-437166). Kinder bis 12 Jahre haben freien Eintritt und Jugendliche bis 18 Jahre zahlen 50%. Die Abendkasse öffnet um 17 Uhr.

Felix Mendelssohn-Bartholdy: Hebriden-Ouvertüre op. 26
Camille Saint-Saëns: Cellokonzert Nr. 1 a-Moll op. 33
Ludwig van Beethoven: 2. Sinfonie D-Dur op. 36

Kammersinfonie Hamburg
Jonas Palm – Violoncello
Daniel Zimmermann – Dirigent

in Kooperation mit der Deutschen Stiftung Musikleben