22. September 2020 | Berichte & Info, Start-News

SeaWatch4 festgesetzt :(

22.August 2020: Die SeaWatch IV liegt an Italiens Küste fest. 

„Mit der Festsetzung der „Sea Watch 4 – powered by United4Rescue“ haben die italienischen Behörden nunmehr das fünfte zivile Seenotrettungsschiff in fünf Monaten blockiert. Einer der Vorwürfe ist, dass zu viele Rettungswesten an Bord seien. Unter dem Vorwand der Schiffsicherheit soll ganz offensichtlich die Rettung von Menschen aus Seenot verhindert werden. Gemeinsam mit mehr als 600, zum Teil internationalen Bündnispartnern von United4Rescue verurteile ich diesen unverantwortlichen Akt der Willkür aufs Schärfste und fordere die italienischen Behörden auf: Lasst die Schiffe frei!

Wer Seenotrettung behindert, nimmt billigend in Kauf, dass Menschen ertrinken. Ein Europa, das sich auf christliche Werte beruft, darf das nicht akzeptieren. Die deutsche Ratspräsidentschaft rufen wir auf, ihr Amt zu nutzen, um die italienischen Behörden von dieser unverantwortlichen Schiffsblockierung abzubringen und endlich Druck ausüben, dass eine staatlich organisierte Seenotrettungsmission im Mittelmeer eingesetzt wird, die Menschen in Seenot sicher in Europa anlandet. Diese Politik kostet Menschenleben.“ H.Bedford-Strohm/ Quelle:facebook

Palermo & das Flüchtlingsboot
15.August 2020:
In den vergangenen Wochen haben wir in unseren Gottesdiensten immer wieder von der SeaWatchIV berichtet. Das Bündnis-Schiff war auf dem Mittelmeer unterwegs und konnte Anfang September 353 Gerettete in Palermo an Land bringen. Momentan befindet sich die Sea-Watch IV in Quarantäne und wartet auf den nächsten Einsatz. In einem unserer Gottesdienste haben wir den Bürgermeister von Palermo zitiert, der bei der Gründung von United4Rescue in Hamburg dabei war. Wie ein Gemeindemitglied auf dieses Zitat reagiert hat, zeigt dieses 1:30′-Video. Wir bleiben dran an der SeaWatchIV!