17. Januar 2020 | Berichte & Info, erlebt, übergemeindliches

Tabea richtet Richtfest aus!

„Der Herr segne dieses Haus und alle, die gehen ein und aus!“

Wenn ein Handwerker beim Richtfest eines Neubaus mit 58 Einzelwohnungen auf dem Gelände des Diakoniewerks Tabea diesen Satz bei strahlendem Sonnenschein aus fünf Meter Höhe einer Menge von ca. 200 Gästen (darunter nicht wenige ‚professionelle’ Geistliche in Form von Diakonissen, DiakonInnen und PastorInnen, die einen solchen Satz sicher auch gerne vor einer so großen Menge sagen würden) zuruft, dann weiß man ‚Es ist Richtfest!’.

Genau fünf Monate und ein Tag nach der Grundsteinlegung (16.8.2019) fand am 17.Januar 2020 das Richtfest des Neubaus ServiceWohnen für Senioren der Tabea Diakonie Hamburg statt. Die neue Wohnanlage ist der Startschuss des Diakoniewerks für eine Neuausrichtung hin zu einem offenen Quartier, in dem neben Senioren auch Studenten, junge Familien oder Singles Platz finden sollen.

Der Vorstand des Werkes freute sich über die zahlreich erschienenen Gäste. VertreterInnen befreundeter Werke aus Hamburg, Berlin und anderen Orten sowie Architekten, Vertreter der Baugesellschaften und viele andere am Gelingen des Baus Beteiligte waren zum Richtfest ebenso erschienen, wie eine prominente Vertreterin des Hamburger Senats und andere Amtsträger.

Auch viele Gemeindemitglieder und Freunde der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Hamburg Altona/ Christuskirche, waren zum Fest gekommen. Der Grund dafür ist nahe-, wenn auch schon lange zurückliegend: Die enge Verbundenheit zwischen der Baptistengemeinde Altona und dem Diakoniewerk Tabea besteht seit 1899. Damals gründete die Gemeinde ‚Tabea’.

Nach dem Richtfest und den dazugehörigen Schnäpsen, Schapsglaszertrümmerungen und Nageleinschlagritualen, versammelten sich die Gäste zum Tabea-Jahresempfang in der Halle des Diakoniewerkes.

Der Vorstandsvorsitzende Matthias Frost sprach die Gäste mit einem fesselnden Erlebnisbericht seiner Reise nach Georgien, die er vor kurzem mit dem Verband Europäischer Diakoniewerke gemacht hatte, an.

Für den musikalisch guten Ton des Nachmittags sorgte der hauptamtliche Mitarbeiter der Gemeinde Hamburg-Altona, Henning Worreschk, mit seinen einfühlsamen Melodien an den Tasten.

Bei leckerem Süppchen, ebensolchen Häppchen und  gutem Käffchen blieben viele Gäste bis in den Nachmittag hinein und erlebten das Motto von Tabea hautnah:
„Was mir gut tut“.