29. Dezember 2020 | Berichte & Info, Start-News

Weihnachten mal anders …

Alle Jahre wieder findet in unserer Gemeinde am Heiligabend eine Christvesper statt. Normalerweise finden sich um 16:00 Uhr Freunde und Gemeindemitglieder samt manchmal weitgereisten Kindern, Onkeln und Tanten, Opas und Omas ein, um einen besinnlichen Gottesdienst zu erleben. Dieser Gottesdienst hat für die meisten Leute, die ihn besuchen, einen hohen Stellenwert. Nicht selten läutet dieser Gottesdienst die Feierlichkeiten am Heiligabend ein. Kinder und Erwachsene wollen und sollen im Gottesdienst berücksichtigt werden, um die Weihnachtsbotschaft zu hören.

In diesem Jahr haben wir insgesamt vier Gottesdienste am Heiligabend gefeiert. Jeder Gottesdienst war anders. In jedem Gottesdienst waren ganz unterschiedliche Besucher*innen vor Ort oder an den Bildschirmen zuhause dabei.

Am Gottesdienst um 11:00 Uhr nahmen ca. 35 Personen vor Ort, 20 per Livestream und 10 per Zoom teil. Den Gottesdienst haben wir gemeinsam mit der Heilsarmee gefeiert, die seit einigen Monaten sonntags in unserer Kirche zu Gast ist. Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst von Henning Worreschek. Zum Präludium waren früh am Morgen extra Heike und Greta Will angereist, um mit Klavier, Blockföte und Stimme wenigstens ein wenig Familien-Gottesdienst-Stimmung mit in den Gottesdienst zu bringen. Auch eine kurze Szene des Video-Krippenspiels aus dem Familiengottesdienst wurde gezeigt. Mareike Walz und Anne Beinker von der Heilsarmee lasen gemeinsam mit Carsten Hokema die Weihnachtsgeschichte. Die Damen sangen im Gottesdienst auch mehrere Lieder und begeisterten die Gottesdienstbesucher*innen mit ihren klaren Stimmen und ihrer fröhlichen Art. Die Predigt zu Jesaja 11 hielt Carsten Hokema.
Ein rundum schöner und auch Mut machender Gottesdienst ging kurz vor 12:00 Uhr zu Ende.

 

Um 14:30 Uhr waren rund 45 Personen zum Familiengottesdienst vor Ort in der Christuskirche. Etwa 60 Endgeräte waren per Livestream zugeschaltet. Die 45 anwesenden Personen gehörten zu insgesamt 8 Familien. Familiär und fröhlich ging es dann auch im Gottesdienst zu. Viele Kinder und Erwachsene trugen zum munteren Miteinander bei, indem sie sich durch musikalische Beiträge und Lesungen beteiligten. Besonders gespannt waren viele auf das Krippenspiel, das erstmals per Video eingeblendet wurde. Vor einer Green-Screen hatten die Familien ihre Szenen gespielt. Ein dickes Lob ging an Jana Fritzlar für das Drehbuch und die Idee zum Krippenspiel. Auch hat sie – gemeinsam mit Matthias Kapinos und Jonas Eisenmann – für die Bearbeitung der Videos gesorgt, die dann am Heiligabend eine Familie in einer Tischlerwerkstatt, eine andere Familie in einer Sternwarte, eine Familie am Lagerfeuer und eine weitere Familie als Engelchor auf einer Wolke zeigte. Die Szenen wurden in kurzen Predigtteilen aufgenommen. Kurz vor halb vier verließen jede Menge glückliche Kinder und Erwachsene die Christuskirche.

Um 16:00 Uhr – der Gottesdienst wurde nicht per Livestream übertragen – fanden sich dann 43 Personen zum letzten Gottesdienst in der Kirche ein. Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst von Bernd Balbierski, Dagmara Milbach und Christine Müller-Hokema.
Auch in diesem Gottesdienst wurde wenigstens eine Szene aus dem Video-Krippenspiel gezeigt, um die zu unterschiedlichen Zeiten erschienenen Gottesdienstbesucher*innen miteinander zu ‚verbinden‘. Die Predigt zu Jesaja 11 wurde veranschaulicht. In eine alte vertrocknete Wurzel wurde eine (auf-)blühende Rose gesteckt. Der Dichter des Liedes ‚Es ist ein Ros entsprungen‘ hatte sich bei der Übertragung von Jesaja 11 ein hohes Maß an künstlerischer Freiheit genommen, als er aus dem ‚Reis‘ (Zweig) eine Rose gemacht hatte.

 

Alle drei Gottesdienste wurden natürlich mit ‚O du fröhliche‘ beendet. Aber auch das geschah anders als in ‚normalen‘ Weihnachts-Gottesdiensten. Jana Fritzlar hatte dafür gesorgt, dass ca. 20 Personen das wohl bekannteste Weihnachtslied einzeln gesungen und zuhause aufgenommen hatten. Die Tonspuren wurden übereinandergelegt, so dass ein virtueller Chor, deren einzelne Sänger*innen man dann auch per Video sehen konnte, gemeinsam ‚O du fröhliche‘ sang.

Der virtuelle Gemeindechor wurde dann auch beim letzten Gottesdienst vor der Kirche eingespielt. Um 18:00 Uhr trafen sich ca. 50 – 60 Leute vor der Christuskirche. Ein kurzer und fröhlicher Gottesdienst wurde mit vielen Nachbar*innen gefeiert. Musik vom Band und von der Drehorgel, kurze Gebete und Gedanken zum Weihnachtsfest (Josef, Maria und das Jesuskind kamen zu Wort) und eine rundum schöne weihnachtliche Heiligabendstimmung sorgten für eine inhaltreiche und dankbar aufgenommene halbe Stunde.

Für alle Gottesdienste – von 11:00 – 18:00 Uhr – gilt es besonders den Technikern zu danken. Sie sorgten für den guten Ton und passende Bilder. Josh Josef z.B. war bei allen vier Gottesdiensten voll im Einsatz.
Weihnachten 2021 war auch in der Christuskirche besonders. Das war vor allem wegen des engagierten Einsatzes vieler Mitarbeiter*innen möglich.

Manche Besucher*innen meinten, dass der Heiligabend 2020 wirklich besonders war.

An einem Open-Air-Gottesdienst werden wir bestimmt auch 2021 festhalten … .